è  DEUTSCH   è  ENGLISH   è  中文
search


Ein schöner Spaziergang in der ehemaligen Staatsforst Warnicken
Meine Kinderjahren in Sibirien verbrachte ich in einem kleinen Städchen. Ringsrum waren wunderschöne Birkenwälder. Als Kinder gingen wir sehr oft in den Wald. Heute würde ich das als 'Waldtherapie' bezeichnen. Dieses herrliche Gefühl mitten in der Natur zu sein, die Bereicherung und die seelische Ruhe, die manchmal nur der Wald geben kann.

Später, in einer Großstadt wie Omsk, hat es mir immer gefehlt, die Möglichkeit, schnell im richtigen Wald zu sein.

Diese Freude und dieses Glück, mitten in der Natur zu sein, habe ich erst im Herbst 2016 wiedergewonnen als ich am 20 September nach Swetlogorsk mit dem Auto aus Sibirien kam. Seit der Zeit lässt mich die Warnicker Forst nicht mehr los: jeden Tag ganz anders, mit kleinen neuen Entdeckungen. Dieser einmaliger Wald, der für mich am Mühlenteich beginnt.

Ich werde meine Freude an dem Wald mit allen meinen Gästen teilen!

BILD:Der Ausgangspunkt für unseren Spaziergang von ca. 2 km ist der Bahnhof Swetlogorsk -1 ( früher Swetlogorsk-Ort).


Ein Mischwald
Auf beiden Seiten des Gehweges wachsen Kiefer, Tannen und Eichen.

Nur wenige Birken sind hier und die sehen ganz anders wie in Sibirien aus.

Man trifft auch solche interessante Wurzeln ( Bild).

Bei jedem Wetter ist der Spaziergang möglich
Diese zwei Kilometer sind praktisch bei jedem Wetter gut gangbar. Der Grund: der Pfad ist meistens auf den Sanddünen ausgebaut.

Interessante Baumformationen
Durch manchmal starken Wind von der Ostsee, gibt es solche ungewöhnliche Bäume im Wald. Dazu kommt die Nässe, die den Wald mit grünem Moos in einen Märchenwald verwandelt.

Einbruch des Winters
Der Winter ist in Swetlogorsk kurz. Für einen Sibirier ist dies mehr Frühling oder Herbst.

Bild: eine S-Bahn nach Kaliningrad von Swetlogorsk 2 ( Rauschen-Düne ).